Rückbildungsgymnastik


Rückbildungsgymnastik hilft, nach dem Wochenbett den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Durch Schwangerschaft und Geburt wurden einige Muskel-, Bänder- und Sehnenbereiche stark belastet und überdehnt, während andere eher unterbeansprucht wurden.
Dementsprechend sind die Übungen in der Rückbildungsgymnastik speziell auf die Bedürfnisse junger Mütter zugeschnitten.

Schwerpunkte des Trainings sind Beckenboden und Bauchmuskulatur, aber auch Rücken, Schultergürtel, Beine und Gesäß.
Auch wenn für manche das kurzfristige Ziel, „Bauch, Beine &Po“zu straffen, im Vordergrund steht – fachkundige Rückbildung ist auch eine Investition in Ihre Gesundheit.
Zahlreiche Frauen leiden mit zunehmendem Alter unter Senkungsbeschwerden, vor allem wenn sie mehrere Kinder geboren haben. Das kann zu Schwierigkeiten beim Sex, unfreiwilligem Abgang von Urin oder Stuhl und, selten, zum Vorfall der Gebärmutter führen. Ursache ist in erster Linie ein schwacher Beckenboden: Die Muskulatur wird durch Schwangerschaft und Geburt stark aufgelockert und gedehnt. Mit regelmäßigen Übungen können Frauen ihren Beckenboden wieder kräftigen und späteren Problemen vorbeugen.

Nach einer normalen Geburt kann nach etwa acht Wochen mit der Rückbildungsgymnastik begonnen werden.
Davor, also während des Wochenbettes, können bereits andere, sanfte Übungen zuhause geturnt werden. Fragen Sie Ihre Wochenbett-Hebamme!
Mütter, die einen Kaiserschnitt oder größere Dammverletzungen hatten, sollten lieber zehn bis zwölf Wochen warten, bis alles in Ruhe abgeheilt ist.

Der Kurs findet abends ohne Babys statt.
Ein Kurs dauert 10x1h und wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, sofern er innerhalb von neun Monaten nach der Geburt abgeschlossen wird.